Woven Futures

Niklas Arzer 2026

Technologie prägt unsere Gegenwart und Zukunft, wird jedoch oft mit Kontrollverlust, Unsicherheit und Entfremdung verbunden. Grundgedanke war, eine Arbeit zu entwickeln, die Technologie- und Zukunftsangst sichtbar macht und einen Zugang schafft, Zukunft nicht als Bedrohung, sondern als gestaltbaren Raum zu erleben.
Ein analoger Webrahmen wird genutzt als vertraute, analoge Schnittstelle, um abstrakte Zukunfts- und Technologieängste in eine körperliche Handlung zu übersetzen. Besucher:innen wählen farbige Fäden, die für zentrale Zukunftssorgen stehen, und verweben sie aktiv. So wird Zukunft nicht nur gedacht oder befürchtet, sondern mit den eigenen Händen erfahrbar und mitgestaltet.
Entstanden ist eine interaktive, transmediale Installation, die analoges Handeln mit digitalen Prozessen verbindet. Durch das Weben werden Entscheidungen (insbesondere Tempo und Farbe des Fadens) erfasst, mittels Tracking und Machine Learning verarbeitet und in visuelle Zukunftsprojektionen sowie reaktives Sounddesign übersetzt. Woven Futures zeigt so, dass Technologie nicht nur Angst auslösen, sondern auch als Werkzeug für Teilhabe, Reflexion und Zuversicht erfahrbar werden kann.

Bachelorarbeit

Betreuer:in: Betty Schimmelpfenning, Paul Ferragut

Kategorien: Immersive, Motion, Sound, Spatial

Ausgezeichnet mit:

ADC Auszeichnung
ADC Creative Club
projekte_niklas-arzer_02
projekte_niklas-arzer_01
projekte_niklas-arzer_07
projekte_niklas-arzer_06
projekte_niklas-arzer_08

Bachelorarbeit

Betreuer:in: Betty Schimmelpfenning, Paul Ferragut

Kategorien: Immersive, Motion, Sound, Spatial

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