Speziesismus
Brianna Lenz 2026
Wir können für manche Tierarten Mitgefühl empfinden, während andere meist ausschließlich als Lebensmittel wahrgenommen werden. Auf Fleischverpackungen sehen wir oft nur das idealisierte Endprodukt, losgelöst von dem Tier, das dafür sterben musste.
Diese Bachelorarbeit beschäftigt sich mit Speziesismus und der gesellschaftlichen Rechtfertigung von Tierleid. Im Zentrum steht eine provokative Guerilla-Marketing-Kampagne, bei der Hundefleisch-Sticker und -Banderolen über bestehende Fleischprodukte im Supermarktregal gezogen werden, ohne diese zu beschädigen. Die Produkte erscheinen dadurch als Hundefleisch und erzeugen bewusst Irritation. So wird die unterschiedliche Bewertung von Tierarten sichtbar und Speziesismus erfahrbar gemacht.
Mit dieser Arbeit möchte ich auf Tierleid aufmerksam machen, gesellschaftliche Denkmuster hinterfragen und denjenigen eine Stimme geben, die keine haben.
Bachelorarbeit
Betreuer:in: Timo Klos, David Bascom
Kategorien: Kampagne
Bachelorarbeit
Betreuer:in: Timo Klos, David Bascom
Kategorien: Kampagne