I+I=III
Samuel Karacay 2026
„I + I = III“ ist die konzeptuelle Entwicklung und Umsetzung einer installativen Ausstellung, die sich mit
zwischenmenschlicher Begegnung und den dabei entstehenden Zwischenräumen auseinandersetzt. Im
Mittelpunkt stehen Situationen, in denen Begegnung durch Stimme, Blick und gemeinsame Handlung
erfahrbar wird. Diese sind eingebettet in die Rituale und Ästhetik einer vergessenen, fiktionalen
Hochkultur, die Begegnung als etwas Sichtbares und Bedeutsames versteht und durch eine eigene
Schrift sowie eine charakteristische Materialästhetik erkennbar wird.
Die Ausstellung besteht aus einem Warteraum und einem daran anschließenden Raum, der nur zu zweit
betreten werden kann. Der Warteraum dient als sozialer Übergangsraum und zur Entschleunigung.
Besucher:innen können durch kleine interaktive Elemente Geräusche erzeugen, miteinander interagieren
und die spuren der vergessenen Kultur untersuchen. Von dort aus betritt man gemeinsam
mit einer weiteren Person den nächsten Raum. Dieser besteht aus zwei interaktiven Installationen: einem
Oszilloskop, das aus zwei Stimmen ein gemeinsames Bild visualisiert, sowie einer Installation, die
Zwischenräume über gegenseitigen Augenkontakt erforscht.
„I + I = III“ richtet den Blick auf das Dritte, das zwischen Menschen entsteht, sobald sie einander
Aufmerksamkeit schenken, und auf die vielfältigen Formen von Kommunikation, die bereits stattfinden,
bevor Worte gewechselt werden.
Bachelorarbeit
Betreuer:in: Laurenz Strasser
Kategorien: Installation
Bachelorarbeit
Betreuer:in: Laurenz Strasser
Kategorien: Installation